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Akne Inversa: Ursachen & Behandlung

Akne Inversa ist eine Entzündung der Talgdrüsen und Haarfollikel der Achsel-, Leisten-, und Genitalregion, die Rötungen, Schwellungen und Eiterbildung hervorruft. In selteneren Fällen kann es bei Frauen auch zu Akne Inversa unter den Brüsten kommen.

Die Krankheit Akne Inversa kommt häufiger bei Frauen vor als bei Männern und charakterisiert sich durch die Bildung von Geschwüren, Abszessen und Fisteln, die in Größe zwischen Erbsen- und Golfballgröße variieren und bei Berührung extrem schmerzhaft sein können.

In vielen Fällen zieht sich Akne Inversa über Jahre hinaus, in unterschiedlich ausgeprägten Zyklen von Entzündung, Eiteransammlung und Eiterabfluss, mit bleibenden Wunden ohne vollständige Heilung. Diese Wunden können zu Narbenbildung führen, und zudem zur Bildung von Tunneln unter der Haut, die die Abszesse miteinander verbinden.

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Bei größeren Entzündungen drohen desweiteren starke Kopfschmerzen, Lymphknotenschwellungen und Fieber.

Die Akne Inversa-Phasen

Man kann Akne Inversa in drei Phasen bzw. Ausprägungen einteilen:

I: Einzelne, isolierte Formierung von Abszessen ohne Narben- und Tunnelbildung. Durch geringe Entzündung und vereinzeltes Vorkommen leicht mit normaler Akne zu verwechseln.

II: Einzelne oder in kleinen Gruppen erscheinende, wiederkehrende Abszesse, die bleibende Wunden verursachen. Beginn der Tunnelbildung unter der Haut. Die Entzündungen sind bei Berührung und Bewegung schmerzhaft, kleinere Eingriffe wie ein Einschnitt, um Eiterabfluss zu vereinfachen, sind eine Option.

III: Größere Flächen einer bestimmten Region sind betroffen, mit vielen miteinander verbundenen Geschwüren. Entzündungen häufig so groß wie Golfbälle (oder sogar größer), starke Narbenbildung, Entzündungen selbst subkutan (unter der Haut gelegen). Bewegungsfähigkeit ohne Schmerzen stark eingeschränkt.

Akne Inversa: Ursachen

Die Ausprägung von Akne Inversa ist bei jedem unterschiedlich – in leichten Fällen kann sich die Krankheit innerhalb einiger Monaten wieder zurückbilden. Andere Betroffene haben Akne Inversa über Jahre hinaus und benötigen einen operativen Eingriff, um das Problem zu lösen.

Akne Inversa kann durch mehrere Faktoren ausgelöst werden, z.B. durch Stress, Schweißbildung, hormonelle Veränderungen (monatliche Periode, Pille etc.) oder feuchte Hitze. Zusätzlich ist es durchaus möglich, dass die Erbanlagen eine Rolle spielen.

Akne Inversa ist glücklicherweise nicht ansteckend und wird auch nicht, wie oftmals fälschlich angenommen, durch schlechte Hygiene ausgelöst. Da die Krankheit recht selten vorkommt (bei ca. 0.5-4% der Bevölkerung), liegen im Vergleich zu anderen Krankheiten auch relativ wenig Forschungsergebnisse vor - weshalb Ärzte die Ursachen von Akne Inversa noch immer kontrovers diskutieren. Daraus resultierend ergaben sich folgende Informationen:

  • Das Auftreten von Akne Inversa ist vor der Pubertät unwahrscheinlich
  • Frauen neigen eher zu Akne Inversa als Männer
  • Entzündete, dysfunktionale Haarfollikel (z.B. durch blockierte Talgdrüsen) sind zumeist der eigentliche Auslöser von Akne Inversa (dagegen helfen i.d.R. Aknesalben)
  • Erbanlagen in der Familie können eine Rolle spielen
  • Starkes Schwitzen kann die Symptome verschlechtern (was Sie gegen starkes Schwitzen unternehmen können).
  • Wird mit anderen Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht
  • Möglicherweise eine bakterielle Infektion (vor der Einnahme von Antibiotika gegen Akne Inversa sollte dies vom Arzt bestätigt werden)
  • Steht in Verbindung mit Hormonschwankungen im Körper
  • Stress kann einen Ausbruch der Krankheit verschnellern

Was tun bei Akne Inversa?

Bisherige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es keinen allgemein gültigen, zu jeder Zeit effektiven Heilungsansatz bei Akne Inversa gibt. Eine Behandlung mit Laser ist momentan der erfolgversprechendste Ansatz für Patienten mit starker Akne Inversa – allerdings gibt es auch hier keine Garantie auf den Erfolg, zudem ist der Eingriff recht teuer.

Die beste Akne Inversa Therapie richtet sich nach dem Voranschreiten und der Ausprägung der Krankheit. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Akne Inversa noch nicht vollständig erforscht ist, ist der Wirkungsgrad der jeweiligen Medikamente und Therapieansätze nicht immer vollständig bekannt – daher sollten mit dem Arzt oder Dermatologen alle Optionen eingehend diskutiert werden.

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Hier einige allgemeine Ratschläge und Tipps bei Akne Inversa (ohne Garantie auf Heilung oder Vollständigkeit, in jedem Fall mit dem Arzt besprechen):

  • Ernährungsumstellung: Vermeidung von Lebensmitteln reich an veredelten Kohlenhydraten
  • Warme Kompressen, Hydrotherapie, Badetherapie (Balneotherapie)
  • Injektionen mit Corticosteroiden
  • Antibiotika, allerdings nur wenn eine bakterielle Entzündung festgestellt wurde
  • Ergänzung der Nahrung mit Vitamin A und Zinkgluconat
  • Antiandrogene Behandlung in Bezug auf Hormonschwankungen
  • Bei zu starkem Druckschmerz an den betroffenen Stellen verschafft der Eiterabfluss durch einen chirurgischen Einschnitt möglicherweise Linderung bei Akne Inversa

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